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Mit Thetisnatur wird BARFen richtig gesund

Inhalt:

1. BARF als Alternative zu industriell hergestelltem Hundefutter
2. Gesundheitliche Probleme bei falscher BARF Fütterung
3. Exkurs Hund und Wolf
4. Energie und Eiweiss beides wird gebraucht
5. Moderne BARF Rationen mit ausreichender Energie

Barf als Alternative zu industriell hergestelltem Hundefutter

Die BARF-Bewegung ist als eine Gegenreaktion auf die zunehmende Industrialisierung der Hundefütterung entstanden.

Im Zuge der immer weiter zunehmenden Probleme durch die Fütterung der Hunde mit industriellem Hundefutter - z.B. eine zunehmende Anzahl von Arthrosen, Spondylosen und anderen degenerativen Erkrankungen am Bewegungsapparat, den unzähligen Allergien und einem rasanten Ansteigen der Krebsrate, um nur einige zu nennen – hat sich eine Gruppe von Hundebesitzern sehr zu Recht gefragt, ob es nicht eine Alternative geben kann.

Das Ziel war eine Rückkehr zu einer artgerechten Fütterung, die sich an den Fressgewohnheiten des Wolfes orientieren sollte. So ist die Idee entstanden, den Hund nur mit rohen Zutaten zu füttern (BARF = bones and raw food), insbesondere mit rohem Fleisch und Knochen.

Die pflanzlichen Bestandteile, die der Wolf über den Verzehr der Beutetierinnereien zu sich nimmt, sollen – so die BARF-Theorie – durch Pürieren von rohem Gemüse, Kohl, Salat etc. in einen Zustand gebracht werden, der dem des Grünzeugs im Beutetiermagen nahekommt.

Das Verhältnis der Fleischmengen zu denen an püriertem Gemüse etc. soll – so die in Deutschland greifbare Literatur – 80% Fleisch und 20% Gemüse betragen.

In der Praxis verweigern die meisten Hunde die Aufnahme von rohem püriertem Gemüse (das auch weitestgehend unverdaulich ist), so dass in der Praxis häufig eine reine Fleischfütterung stattfindet.

Nach der Umstellung auf BARF-Fütterung zeigen sich häufig - gerade im Anfangsstadium der Fütterung von Problemhunden - große Erfolge.

Allergien gehen häufig zurück, der Hund bewegt sich besser oder der jahrelang bestehende Durchfall verschwindet.

Der Erfolg liegt in der Natürlichkeit. Fleisch aus ortsnahen Quellen ist ein natürliches Futter, dass nicht mit Chemie angereichert ist. Antioxidantien, Farb und Aromastoffe, synthetische Vitamine und gentechnisch veränderte Substanzen haben den Hund krank gemacht und die Umstellung auf ein natürliches Futter bringt häufig den gewünschten Erfolg.

Gesundheitliche Probleme bei falscher BARF Fütterung

Leider ergeben sich aus den BARF Rezepten der ersten Stunde manigfaltige Folgeprobleme für die Gesundheit der Hunde.

Die meisten Hunde verweigern die Aufnahme von rohem Gemüse, Kohl etc..

Was auch kein großes Wunder ist, denn rohes Gemüse, Kohl, etc. stellt für den Hund de facto ein nahezu unverdauliches Futter dar.
Durch das Pürieren kann die Verdaulichkeit zwar geringfügig erhöht werden, doch sie liegt auch nach dem Zerkleinern in Bereichen von unter 20%.
Die im Gemüse enthaltenen Nährstoffe - auch die Vitamine - werden fast vollständig wieder ausgeschieden.

Durch den hohen Fleischanteil und den geringen Anteil an Nährstoffen aus rohem Gemüse kommt es zu einem Ungleichgewicht zwischen der Eiweiss und der Energieversorgung.

Dies führt langfristig zu massiven gesundheitlichen Problemen, da die Leber und die Nieren durch das Fehlen von Energie im Futter vollkommen überlastet werden.

Ständiges Abnehmen an Gewicht trotz stetig steigender Futtermengen, schlechter Fellzustand, überhöhte Harnstoffwerte als Frühzeichen einer Niereninsuffizienz, nachlassende Aktivität, die häufig als Ausgeglichenheit fehlinterpretiert wird, sind nur einige Anzeichen einer unausgeglichenen Fütterung.

Die gesamte Problematik, dass sich die ersten BARF Rationsempfehlungen- mit ihren exorbitant hohen Eiweißwerten in der Fütterung in Bereichen bewegt, die von quasi allen Pathologen als langfristig krankmachend eingestuft werden führt zunehmend zu einer Korrektur der anfänglichen Empfehlungen.

Exkurs Hund und Wolf weiterüberspringen

Der Wolf ist ein Fleischfresser, der offensichtlich einen hohen Eiweißüberschuss in der Nahrung erträgt. Dabei sollten aber mehrere Faktoren nicht unberücksichtigt bleiben:

Das Offensichtlichste zuerst: ein Hund ist kein Wolf!

Auch wenn der Magen- Darmtrakt weitestgehend identisch ist, so unterscheidet sich doch die Leistungsfähigkeit der Soffwechselorgane erheblich.

Unsere Hunde sind das Produkt von über 15000 Jahren Selektion (oder Evolution) in Anpassung an den Menschen.
Der Beutefresser ist zum Kulturfolger geworden und so hat sich auch sein Verdauungssystem an die vom Menschen bereitgestellten Futtermittel angepasst.

Bei den meisten Rassen ist die Fähigkeit der exzessiven Fettverstoffwechselung zurückgegangen und der Hund hat sich an die Verdauung von Getreideprodukten (wie Brot etc.) angepasst.

Auch das Bewegungsprofil eines Wolfes unterscheidet sich erheblich von dem fast aller Hunderassen.

Während der Wolf zig Kilometer am Tag in einer langsamen Gangart durch sein Revier trottet, ist das Bewegungsprofil der meisten Hunde durch schnelle, impulsive Bewegungen gekennzeichnet.

Der Hund ist durch 15.000 Jahre Zuchtauswahl auf die Bedürfnisse, die die Menschen an ihn hatten und haben, geprägt.

Die Nutzung als Jagdhund, Hütehund, Begleithund, Schutzhund, Rennhund etc. bedingt ein anderes Bewegungsprofil als stundenlanges Trotten, unterbrochen von nur ein bis zwei Sprints täglich zum Erjagen der Beute..

Mit der Änderung des Bewegungsprofils ändert sich auch die Anforderung der Muskulatur an den Stoffwechsel bezüglich des benötigten „Brennstoffes“.

Der Wolf bezieht seine Energie zu großen Teilen aus dem Fett seiner Beutetiere. Auch der Eskimo füttert seinen Schlittenhund, "den Ausdauersportler" mit extrem fettem Robbenfleisch. Zu beiden Bewegungsprofilen passt eine fettreiche Ernährung.

Zu der Art von Bewegung der „normalen“ Haushunde passt die Verbrennung von Zuckern in der Muskulatur, da die dort getätigte Muskelarbeit der mittelschnellen und schnellen Muskelfasern am besten unter der Verbrennung von Zuckern stattfindet.

Dabei ist nicht die Dauer der Arbeit entscheidend, sondern die Art der beteiligten Muskelfasern. Ein Hütehund wie ein Border Collie arbeitet auch den ganzen Tag mit der Herde, aber seine Art der Muskulaturbeanspruchung fordert Zuckerverbindungen als Brennstoff und nicht Fett.

Wird das Lebewesen mit mehr Eiweiß ernährt als es zur Regeneration seiner Körperzellen braucht, werden die Eiweiße zu Zuckern und Ketonkörpern (und nicht zu Fett wie fälschlicherweise in dem BARF-Standartwerk steht) reduziert.

Bei dieser Art der Energiegewinnung aus Eiweiß fallen alle Eiweißabbauprodukte an, die von Leber und Niere verarbeitet werden, bzw. ausgeschieden werden müssen.

Hierzu gehört vor allem das Ammoniak, das als Abbauprodukt die erhöhten Harnstoffwerte im Blut der gebarften Hunde als Frühzeichen einer beginnenden Niereninsuffizienz bedingt.

Alles Sinnieren und alles Philosophieren über den Nutzen von Getreide, über die Abstammung des Hundes, über das Leben des Wolfes nützt nichts - eine Hundefütterung muss zu den Hunden passen, die bei uns leben und es steht außer Frage, dass eine Rationsgestaltung mit 80% Fleisch für 99,9% unserer Haushunde eine absolute Eiweißüberfütterung darstellt, die nicht ohne verheerende gesundheitliche Folgen bleiben kann.

Energie und Eiweiss beides wird gebraucht

Die Grundvoraussetzung für gesunde Hundeernährung liegt in einer passendes Versorgung mit Eiweiss und Energie.

Die Energie stammt aus Fett oder von Kohlenhydraten. Die Möglichkeiten der Fettverdauung sind bei den meisten Haushunderassen eingeschränkt und eine Fettüberfütterung kann zu Durchfällen, aber auch zu Bauchspeicheldrüsen- und Leberproblemen führen.

Infolge dessen sind Kohlenhydrate aus der Fütterung unserer Haustiere nicht wegzudenken, da sie für eine ausreichende und angemessene Versorgung unserer Hunde mit Energie sorgen.

Die Grundlage einer ausreichenden Versorgung mit Energie aus Kohlenhydraten sind bei Hund und Mensch aufgeschlossene Getreideprodukte.

Ausgesuchte Getreidesorten sind aus einer ausgewogenen Hundefutterration nicht wegzudenken. (weitere Informationenmehr zu Getreide im Hundefutter )

Kein anderer Energieträger bringt neben der Kohlehydratdichte auch Vitamine, Spurenelemente und Fettsäuren mit, die in der Ration nicht fehlen dürfen.

Moderne BARF Rationen mit ausreichender Energie

Gut gemachte BARF Rationen sind eine ideale Fütterung für den Hund, da Sie chemiefreie Rationen zusammenstellen können und den Gefahren der chemischen Zusatzstoffe aus dem Weg gehen, was Sie auch Ihrem Hund anmerken können.

Bleiben Sie dabei, die Fleischgrundlage für Ihren Hund selber zu beschaffen und trauen Sie sich, Ihren Hund selber zu füttern, aber beachten Sie dabei die Grundregeln der Hundefütterung und versorgen Sie Ihren Hund jenseits aller Ideologie mit dem, was er zum Leben braucht.

Verzichten sie konsequent weiter auf synthetische Vitamine und andere Zutaten aus der chemischen Industrie (also Vitaminpräparate, Mineralstoffmischungen mit synthetischen Vitaminen, etc.).

Auf diesem Weg zur chemiefreien Fütterung bietet sich Thetisnatur BARFer's als rein natürliche Ergänzung zum Frischfleisch an.

Der Hund wird mit ausreichend Energie versorgt und die vielfältige Zusammensetzung sorgt für eine rein natürliche Versorgung mit Vitaminen, ungesättigten Fettsäuren und Phytamninen.

BARF - also rohes Fleisch - und Thetisnatur BARFer's sorgen für eine gesunde, komplette und chemiefreie Fütterung Ihres Hundes.

Im Folgenden einige Rezeptbeispiele:

1.
Normales Fleisch mit Innereien (z.B. Herz, Muskelfleisch, Pansen, Blättermagen, Lunge)

Fleischmix : Thetisnatu rBARFer's 2,5 : 1

das entspricht z.B. 600 g Fleisch und 240 g Thetisnatur BARFer's.

2.
Mageres, hochwertiges Fleisch also fettarm und eiweisreich z.B. Herz, Muskelfleisch

Fleischmix:Thetisnatur BARFer's 1,5 : 1

das entspricht z.B. 600g Fleisch und 400g Thetisnatur BARFer's

3.
Bei Fleisch mit hohem Knopelanteil (z.B. Kehlfleisch) oder hohem Knochenanteil (z.B. Putenhals)

Fleischmix : Thetisnatur BARFer's 3 : 1

das entspricht z.B. 600 g Fleisch und 200 g Thetisnatur BARFer's.

4.
Bei Fleisch mit einem extrem hohem Fettanteil (z.B. hohe Rippe mit sehr viel Fett (bei der heutigen Magerfleischzucht der Rinder selten)

Fleisch : Thetisnatur BARFer's 4 : 1

das entspricht 600 g Fleisch und 150 g ThetisnaturBARFer's

 

Mehr Informationen zu Thetisnatur BARFer's >>>

Solten Ihnen kein Frischfleisch zur Verfügung stehen (z.B. im Urlaub) empfehlen wir Thetisnatur Beutefleisch die reine Fleischdose ohne Zusatzstoffe.

Mehr Informationen zu Thetisnatur Beutefleisch >>>


Taaken Jan 2015
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